Der ägyptische Teppichhersteller Oriental Weavers hat im zweiten Quartal 2026 erstmals in einem einzelnen Quartal einen Nettogewinn von mehr als EGP 1 Milliarde (rund EUR 17,1 Mio.) erwirtschaftet. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 13 Prozent auf EGP 7,0 Milliarden (rund EUR 119,9 Mio.), das EBITDA legte um 18 Prozent auf EGP 0,9 Milliarden zu. Der Nettogewinn erreichte EGP 1,1 Milliarden – ein Plus von 98 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal – bei einer auf 16,1 Prozent gestiegenen Marge.
Als Treiber nennt das Unternehmen den internationalen Vertrieb, insbesondere in den USA und Europa, einen verbesserten Produktmix sowie Preisanpassungen auf dem ägyptischen Heimatmarkt. Im gewebten Segment stieg der internationale Umsatz um 22 Prozent, getragen von einem Volumenzuwachs von 20 Prozent. Zugleich beschleunigte Oriental Weavers die Einziehung von Exportsubventionen, was sich positiv auf Marge und Cashflow auswirkte.
CEO Hazem Al Zifzaf erklärte, das Ergebnis sei trotz Lieferkettenstörungen und Rohstoffpreisschwankungen infolge des Kriegs zwischen den USA und dem Iran sowie anhaltend schwacher globaler Nachfrage und gedämpfter Konsumausgaben in Ägypten erzielt worden.