Nach der Insolvenz im Jahr 2025 meldet sich Carpetright in den Niederlanden mit einem radikal veränderten Geschäftsmodell zurück. Die Marke agiert künftig ohne stationäre Filialen als reiner Online-Anbieter mit Fokus auf die Beratung beim Kunden zu Hause. Hinter dem Neustart der Carpetright IP BV stehen die ehemaligen Führungskräfte Gideon Tienkamp und Maikel Hofman sowie der neue Investor De Verfzaak, ein namhafter Farben- und Tapetenhändler.
Die skandinavische Einrichtungskette Jysk baut ihre Marktpräsenz in den Niederlanden massiv aus und übernimmt fünf Filialen des Wettbewerbers Leen Bakker. Die Standorte in Amsterdam, Leek, Veendam, Zierikzee und Meppel werden vollständig auf das aktuelle Jysk-Ladenkonzept umgerüstet. Während die ersten vier ehemaligen Leen-Bakker-Häuser bereits am 15. April zeitgleich eröffnen, folgt Meppel im Mai.
Die aktuelle politische Instabilität am Persischen Golf und die damit verbundene faktische Schließung der Straße von Hormus belasten die Teppichindustrie durch drastisch steigende Rohstoffkosten. Davon betroffen ist insbesondere die Produktion von Maschinenwebteppichen, da die Preise für die erdölbasierten Kunstfasern Polypropylen und Polyester sprunghaft angestiegen sind
Die Geschäftsführung der insolventen Hammer Raumstylisten GmbH hat die Belegschaft über tiefgreifende Einschnitte informiert: Von den aktuell gut 80 Niederlassungen werden 44 Standorte Ende März bzw. Anfang April 2026 geschlossen. Für viele dieser betroffenen Filialen laufen bereits Verhandlungen mit Interessenten aus der Food- und Non-Food-Branche, die auch Übernahmeangebote für das Personal prüfen.
Die XXXLutz Gruppe eröffnet am 19. März ein neues Möbelhaus im österreichischen Wörgl (Tirol) und schließt damit eine prominente Leerstelle im regionalen Handel. Das Unternehmen investierte rund 4,2 Millionen Euro in den kompletten Umbau eines ehemaligen Kika-Gebäudes, das nun auf 9.500 Quadratmetern modernste Verkaufsflächen bietet.
Das Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien richtet seine Textil- und Teppichsammlung neu aus. Die international renommierte Sammlung umfasst Objekte von der Spätantike bis zur Gegenwart, darunter bedeutende persische und mamlukische Teppiche des 16. und 17. Jahrhunderts.
Möbel Martin hat am Standort Mainz-Hechtsheim wesentliche Teile seiner insgesamt 45.000 m² großen Verkaufsfläche umfassend modernisiert. Im Zuge der Neugestaltung von rund 20.000 m² wurde auch die Teppichabteilung am Standort komplett neu konzipiert.