Die Inter Ikea Group – der hinter der Marke stehende globale Franchise-Geber, der für das Design und die Belieferung der rechtlich eigenständigen Ikea-Möbelhäuser verantwortlich ist – beabsichtigt, weltweit rund 850 Stellen abzubauen. Davon entfallen etwa 300 Arbeitsplätze auf das schwedische Stammgebiet. Gemeinsam mit allen 13 Franchise-Nehmern will sich die Gruppe künftig auf die Steigerung des Umsatzwachstums, signifikante Preissenkungen sowie höhere Besucherzahlen an den Kundenkontaktpunkten konzentrieren. Das Unternehmen reagiert damit auf ein Einzelhandelsumfeld, das zunehmend Einfachheit und Schnelligkeit erfordert. CFO Henrik Elm erklärte, dass die Organisation derzeit zu komplex und zu fragmentiert aufgestellt sei. Eine vereinfachte Struktur mit reduzierten Prioritäten soll schnellere Entscheidungen und geringere Kosten ermöglichen, um die Erschwinglichkeit der Produkte für die Kunden zu sichern. Die neue Organisationsstruktur soll noch vor Ende des Kalenderjahres etabliert werden.